VSVerena S.vor 2 Std.
Bei uns sind nach dem Föhnsturm alle Fenster voller Staub. Kennt wer einen Fensterputzer? 🪟
Geölte Böden aus Lärche, Eiche oder Fichte sind robust, wenn man sie richtig wischt und alle paar Jahre nachölt. So geht es ohne Profi.
Geölte Holzböden wischt man nebelfeucht mit einer Holzbodenseife, nie mit Allzweckreiniger oder Mikrofaser-Nassmopp. Nachgeölt wird, wenn der Boden stumpf und fleckig aussieht oder Wasser nicht mehr abperlt, in Wohnräumen meist alle ein bis drei Jahre. Dazu den Boden gründlich reinigen, trocknen lassen, Öl dünn auftragen, nach der Einwirkzeit überschüssiges Öl abnehmen und gut aushärten lassen.
In vielen Tiroler Häusern liegt Holz: alte Fichtendielen in der Stube, Lärche im neuen Wohnzimmer, Eiche als Landhausdiele. Geölte Oberflächen haben einen Vorteil: Man kann sie selbst auffrischen, ohne den ganzen Boden zu schleifen.
Ein Tropfen Wasser verrät es. Bleibt er lange stehen und der Boden glänzt gleichmäßig, ist er wahrscheinlich lackiert oder versiegelt. Zieht er langsam ein oder dunkelt das Holz, ist der Boden geölt oder gewachst. Lackierte Böden werden nicht geölt.

Ölgetränkte Tücher und Pads können sich selbst entzünden. Ausgebreitet trocknen lassen oder in einem verschlossenen Glas mit Wasser entsorgen.
Lärche ist harzreich. Frisch verlegt riecht sie stark und dunkelt rötlich nach. Bei alten Fichten- oder Tannendielen sind die Fugen oft offen; dort sammelt sich Schmutz, der mit einer Fugendüse herauskommt. Sind Dielen grau, rissig oder stark abgenutzt, hilft nur Schleifen und neu ölen. Das übernehmen Bodenleger oder Firmen für Grundreinigung.
Für Terrassen aus Lärche gelten eigene Regeln, weil das Holz im Freien vergraut. Wer den Boden nicht selbst machen will, findet im Grundreinigung-Rechner eine erste Kostenschätzung.
Passend dazu: Wasserhärte in Innsbruck, Grundreinigung zum Saisonende und Kondenswasser am Fenster innen.
Firmen für Grundreinigung finden →
In Wohnräumen meist alle ein bis drei Jahre, in stark begangenen Bereichen wie Flur und Küche öfter.
Ein Wassertropfen zieht auf geöltem Holz langsam ein, auf Lack bleibt er stehen.
Ein Pflegeöl für geölte Holzböden, das zum vorhandenen Öl passt. Im Zweifel beim Hersteller des Bodens nachfragen.
Nein. Dampf drückt Feuchtigkeit ins Holz und schadet der Oberfläche.
Je nach Produkt einen bis mehrere Tage. Die Angaben des Herstellers sind maßgeblich.
Trocknende Öle erwärmen sich. Zusammengeknüllt können Tücher sich selbst entzünden.
Quelle: Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise von Herstellern von Holzbodenölen; Pflegeanleitungen von Parkettherstellern; Stand Oktober 2026
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